Quelle: www.thepoke.co.uk/2011/12/27/the-year-in-pictures/?pid=6854
ein Blog rund um Typographie, Design und Macintosh
Update – Auch der Fontblog findet die neuen Trikots nicht so dolle: www.fontblog.de/deutsche-wm-schweinebauch-typografie
Adobe hat drei iApps veröffentlicht, die mit Photoshop CS5.5 zusammenarbeiten und um neue Funktionen (bzw. Eingabemöglichkeiten) erweitern. Die iApps heißen Color Lava, Eazel und Nav, und setzen eine WLAN-Verbindung zwischen iPad und Rechner voraus.
Mit Color Lava kann man Farben mischen können – ähnlich, wie man es ein Maler tut.(2,39 Euro).
Eazel ist ein Malprogramm – man malt mit den Fingern auf dem iPad. Am Ende überträgt man das Resultat nach Photoshop, wo es in einer höheren Auflösung neu gerendert wird. (3,99 Euro).
Mit Nav kann man durch geöffnete Dokumente blättern, erstellt neue Dokumente, zoomt hinein oder heraus und er kann das Bild drehen oder beschneiden. Alle Aktionen werden auf dem Computer-Monitor gespiegelt. (1,59 Euro)
Adobe stellt für Entwickler ein SDK bereit, mit auch Dritthersteller iApps für Photoshop erstellen können. Man darf also gespannt sein, was sich da noch tun wird.
Link: Heise.de
Heute besuchte ich die Ausstellung iKosmos im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Firma Apple und ihren i-Produkten. Ganz nett – aber nichts, was ich nicht schon gesehen hätte. Die Hälfte der Exponate habe ich auch noch irgendwo herumliegen.
Interessanter fand ich eigentlich den erbärmlichen baulichen Zustand des erst in den 1980ern gebauten Museumsgebäudes. Im Keller, wo sich auch die Toiletten befinden, scheint man massive Probleme mit eintretendem Wasser zu haben. An verschiedenen Stellen versucht man das Wasser mit Blechprofilen und Schläuchen zu sammeln und zu kanalisieren. Das Wasser und der Schmodder, der von der Decke kommt, wird dann geradewegs in das Waschbecken der Toilette geleitet – die sehen aber ohnehin schon so aus wie vor 20 Jahren aus irgendeiner schäbigen Bahnhofstoilette abmontiert. Immerhin, man versucht das ganze Drama nicht zu kaschieren – im Gegenteil: man leuchtet es taghell aus.
Die Website des Museums ist übrigens ein schlechter Witz: Wenn man sie vom iPhone oder iPad aus ansteuert, bekommt man außer den Überschriften nichts zu sehen. Die Website einer Ausstellung über i-Produkte wurde tatsächlich in Flash umgesetzt, ist also für i-Produkte nicht nutzbar. Sich darüber beschweren geht auch nicht – ich habe nirgends eine E-Mail-Adresse gefunden.
Der Grund für die fragwürdige Umsetzung des Webauftritts ist sicherlich die Hausschrift des Museums, die 025aPlotter von Wolfgang Breuer. Mutmaßlich wollte man auch bei der Website den ausschließlichen Einsatz der Hausschrift sicherstellen, und setzte deswegen auf Flash – Web-Standards, Barrierefreiheit und ganz allgemein Lesbarkeit wurden hinten an gestellt.
Bereits beim Logo, wo sich die Worte und Buchstaben mehrfach überlagern, ist die Unlesbarkeit zum Konzept geworden. „Auch Schriftkunst und Kommunikationsdesign sind angewandte Künste und müssen zur heftigen Diskussion anregen“ schreibt der Museumsleiter Prof. Schneider über die CI. Während ich mit dem Logo gut leben kann, geht mir das CI-Konzept bei Website und bei den Schautafeln der Ausstellung ziemlich auf die Nerven. Als Idee ist das ja alles ganz nett – aber irgendwann will man auch einfach nur etwas lesen können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Oder auf der Website mal kurz die Öffnungszeiten nachschauen.
Ich staune gerade über grandios schöne Plakate für ein Jazzfestival vom Atelier Martino&Jaña. Vor einiger Zeit bin ich schon einmal über sie gestolpert, und eben bei einer Recherche erneut … toll. Auch die Details (weiter unten auf der Website) sind beeindruckend. Und das Konzertprogramm selbst war auch nicht von schlechten Eltern.
Google meint es gut mit dem Siemens. Ob allerdings die Nutzer der iApp AKW Finder und der AKW-Hersteller Siemens unter „effizienter Energieversorgung“ tatsächlich dasselbe verstehen, mag bezweifelt werden. (Quelle: macnews.de)
Markzware hat ein neues Produkt am Start – wie mir in einer E-Mail mitgeteilt wird. Worum es geht, verstehe ich nicht so ganz, aber ich hatte viel Spaß beim Lesen:
PageZephyr – Desktop Suchmaschine unterstützt Adobe, Quark und Microsoft Rechnen Sie drucken Inhalten aus Adobe InDesign, QuarkXPress und Microsoft Publisher-Dokumente für andere Zwecke zu digitalen Inhalten mit dem Internet
Diese Überschrift hat es wirklich in sich … aber worum geht es?
(…) PageZephyr Desktop-Suche hilft Druck und Verlage verwalten und verteilen Inhalte in InDesign. Jeremy Glassenberg bei Box.net erklärte: “Wir freuen uns, von PageZephyr integriert werden in die neueste Version. Box verfügt über eine Vielzahl von Kunden, darunter viele Mac-Nutzer, natürlich, und wir sind immer dankbar Sehen eines Unternehmens oder Produktivitäts-Tool nutzen unsere Plattform-Entwickler zu helfen, ihre Nutzer besser zu verwalten und gemeinsam nutzen. ” (…)
PageZephyr Prozesse InDesign und Quark-Dateien auf Macintosh-oder Windows-und Publisher-Dateien unter Windows. DTP-Anwendungen sind nicht erforderlich für PageZephyr zu funktionieren. PageZephyr zeigt gefundenen Text mit der Option, Schriftart, Größe und Farbe zu erhalten. PageZephyr ermöglicht den Benutzern das Öffnen, Bearbeiten und Konvertieren von Inhalten in Text-oder Rich Text Format.
Ok. So langsam ahne ich, was die Software machen könnte.
Terry Sanders von Sanders Printing Company ruft aus: “… Sie haben ein sehr nützliches Programm hier (PageZephyr) und nicht nur für die Service-Büro, sondern auch die Katalog-und Zeitschriftenverlag biz, da sie häufig zu sammeln Dateien von mehreren Quellen Schaffung und Software-Herstellern Häufig müssen diese Dateien zu finden und haben keine Index Info relativ zum Inhalt. Ich denke, das ist eine andere Home Run für Markzware! “
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